Bodenverbrauch durch die B239n

Lippe verfügt über beste fruchtbare Böden. Unsere Heimat ist damit gesegnet. Von 1992 bis 2016 sind in Deutschland 100 ha Land versiegelt worden – pro TAG 1 Quadratkilometer.

Im Bundesverkehrswegeplan wird die Versiegelung und Inanspruchnahme von 146 ha Land noch heute als NICHT MONETARISIERBARES KRITERIUM aufgeführt, soll heißen: Kostet nichts!

Dagegen wird als als Gewinn für die Volkswirtschaft angegeben: 
Einzelreisezeitgewinne von mehr als 60 Sekunden zwischen Lage und Herford
Gewinn: 385 Mio. EUR
Zunahme des Verkehrs als geldwerter Vorteil an sich (implizierter Nutzen durch neu entstehenden Verkehr.)
Gewinn: 86 Mio. EUR

Retten wir unsere Heimat.

Der Bodenverbrauch für den Bau von Bundesstraßen ist massiv. Der Boden wird abgegraben und zerstört. Die dafür vorgesehenen "Ausgleichsmaßnahmen" verdienen dieses Wort eigentlich nicht.

Der Bodenverbrauch hat global laut UN die Grenzen überschritten, in denen sich die Erde regenerieren kann. Bereits werden für unsere Ansprüche in Deutschland weltweit mehr Resourcen und Flächen verbraucht, als wir selbst in Deutschland haben. Das ist Globalisierung, wir leben auf Kosten anderer.

Und jetzt sind wieder 146 ha bester Boden für eine weitere Straße verplant – 146 ha, die wir eigentlich schon lange nicht mehr übrig haben.